Die letzten Tage auf Margarita verbringen wir in Porlamar am Hotelpool und an den Stränden. An einem gut besuchten Strand sehen wir zwischen den Felsen durch Zufall einen Tintenfisch. Der kann sich beeindruckend fein zusammenquetschen und findet immer eine Spalte wo er sich verstecken kann. Um ihn genauer anzuschauen heben ich seinen Stein aus dem Wasser und schaffe es ihn anzufassen. Das gefällt ihm offensichtlich nicht so wirklich, er versprüht seine Tinte im Wasser und verzieht sich schnell unter einen neuen Felsen. Es ist das erste Mal, dass ich einen Tintenfisch sehe der seine Tinte nutzt.

Um die Rückfahrt aufs Festland zu organisieren müssen wir leider sehr weit durch die Stadt gehen. Das staatliche Fährunternehmen ermöglicht leider weder zuverlässige Auskünfte noch Buchungen online oder per Telefon. Vor Ort angekommen teilt man uns mit, dass es entgegen den Angaben im Internet nur noch eine Fähre sehr früh morgens gibt. Da wir um diese Zeit kaum eine Möglichkeit haben zum Hafen zu kommen und wir kaum schlafen könnten, machen wir uns unverrichteter Dinge wieder auf den Heimweg und stellen fest, dass ganz nahe am Hotel ein Reisebüro ist, bei dem wir mit einem privaten Fährunternehmen eine passende Überfahrt buchen. Am Nachmittag noch ein wenig Strand, auf dem Weg dahin geht es durch ein Einkaufszentrum. Ein neuer Bikini soll hier 70USD kosten, da suchen wir lieber weiter und werden auch noch fündig, 5USD ist doch angemessener. Danach gibt es noch ein leckeres arabisches Abendessen.

Das Hotel erlaubt uns netterweise länger im Zimmer zu bleiben, so können unbeschwert den letzten Tag nutzen. Den letzten Tag verbringen wir an einem Strand ca. 40 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt. Die Sonne brennt erbarmungslos auf uns herab, aber der Strand ist die Anstrenung wert. Es gibt viele Palmen, einen sauberen Strand und tollen Wellen. Und das Beste daran, wir sind hier die Einzigen weit und breit.

Dann ist es leider Zeit aufzubrechen. Auf dem Rückweg finden wir einen Bus der uns zusammen ca. 0,40€ kostet. Hätten wir den mal auf dem Hinweg gesehen. Mit dem Taxi geht es dann zur Fähre. Obwohl wir zwei Stunden später wie gefordert ankommen, müssen wir noch ewig rumsitzen und warten. Gut, dass wir im Hotel vorgewarnt wurden und nicht noch früher gefahren sind. Auf der Fähre verabschieden wir uns dann von der Insel Margarita.
