Das erste Zwischenziel ist Mostar in Bosnien. Der Grenzübergang ist unkompliziert, die Pässe und grüne Versicherungskarte werden kurz kontrolliert. Einen Stempel in den Pass gibt es nur auf Nachfrage. Mostar ist eine schöne kleine Stadt mit einer sehr berühmten Brücke. Am Fluss entlang gibt es zahlreiche Restaurants und Cafes mit Brückenblick. Der ganze Ort ist sehr touristisch, aber da wir schon eine Zeit unterwegs sind gönnen wir uns hier eine Pause bei Kaffee und Kuchen, bei dem wir den Blick mitbezahlen.

Blick auf die berühmte Brücke in Mostar

Danach geht es weiter nach Sarajevo. Eine echte Großstadt mit unglaublichem Verkehrsaufkommen. Ich bin wieder einmal froh dass das Navi weiß wo wir fahren sollen, sogar mit Hinweisen auf die Fahrspur. Am Hotel angekommen geht leider der Frust los. Das Hotel ist heruntergekommen, die versprochenen Parkplätze gibt es nicht wirklich und unser Zimmer ist noch nicht frei. Nach langer Diskussion dürfen wir uns vor deren Garageneinfahrt stellen und bringen unser Gepäck in die Lobby. Leider können wir die Buchung nicht mehr stornieren, gerne hätten wir uns etwas besseres ausgesucht. Nach langer Wartezeit zeigt man uns unser Zimmer. Wirklich sauber ist das auch nicht. Wir wollen uns jetzt die Laune aber nicht weiter verderben lassen und gehen auf den nahegelegenen Bazar und schlendern durch die Stadt. Das Zentrum ist äußerst sehenswert, und auch der Bazar gefällt uns sehr gut. Wir suchen uns ein schickes Restaurant um uns für das schlechte Hotel zu entschädigen. Kein Problem für den bosnischen Koch, wir bekommen ein Festessen. Danach schlendern wir noch ein wenig über den Markt und lassen den Tag bei arabischen Tee ausklingen

Das Hotel des Schreckens - Hotel Irmak

Schickes Zentrum von Sarajevo

Leckeres Abendessen

Arabischer Tee zum Ausklang