Heute müssen wir unser Strandparadies leider verlassen, wir wollen ja noch mehr auf unserer Reise sehen. Es gibt noch ein letztes leckeres Frühstück mit vielen frischen Früchten, dann räumen wir unser Zimmer und checken aus. Noch ein kurzer Besuch im Supermarkt für Getränke für die Fahrt und dann geht es in den Bus nach Rivas. Im Bus redet uns noch ein junger Typ an wo wir weiter hin wollen und meint er kennt jemanden mit einem geteilten Taxi das uns für 120C$ bzw. 4$ zur Grenze bringt. Das ist zwar ein wenig mehr wie mit dem langsamen Bus, aber der Typ und der Fahrer wirken halbwegs vertrauenswürdig also nehmen wir das Angebot mal an.
Die letzten Kilometer zur Grenze stehen lauter LKW die auf die Abfertigung beim Zoll warten. Unser Taxifahrer fährt ab dann auf der Spur vom Gegenverkehr, wenn da jemand kommt muss man sich eben arrangieren. Mit dem normalen Bus wären wir wohl ewig gestanden, das Geld war also gut investiert.
An der Grenze angekommen wollen uns mehrere Leute Bustickets nach Liberia verkaufen. Der Preis ist einheitlich 10$ und wir erklären denen dass wir erstmal durch die Migración gehen und uns danach einen Bus suchen. Zwei Damen von konkurrierenden Unternehmen begleiten uns quasi durch den ganzen Prozess, eine davon darf uns danach auch Bus Tickets verkaufen. Die andere ist sichtlich traurig.
Mit Central Lines geht es dann nach Liberia wo wir einfach an der Straße rausgelassen werden. Jetzt müssen wir noch ein ganzes Stück zu Fuß gehen mit dem ganzen Gepäck bis wir ein Hostel haben. Leider können wir hier nur eine Nacht bleiben, aber besser wie nichts. Ein anderes Hostel hat dafür die nächste Nacht was frei.
Wir wollen noch kurz was einkaufen und dann kochen. Im MaxiPali finden wir alles was wir brauchen, nur keine vernünftige Kasse. Wir haben vier oder fünf Leute vor uns und brauchen knapp eine Stunde bis wir bezahlen können. Die anderen Schlangen sind auch nicht schneller. Als wir raus kommen ist es komplett finster. Wir gehen zurück, kochen und gehen schlafen.