Angekommen bin ich ihn der angeblichen Stadt der Engel nach meinem Rückflug von Hawaii am Flughafen LAX. Man kann jetzt nicht sagen dass der Flughafen eine wahre Schönheit ist, aber so schlimm wie die anderen hab ich ihn auch nicht gefunden.
Wie dem auch sei, ich bin ja nicht wegen dem Flughafen hierher gekommen, sondern um mich mit meinen Freunden zu treffen und die Stadt zu besichtigen. Die sind allerdings schon am Tag vorher hier eingetroffen und sind um halb 6 Uhr morgens sicher noch im Bett. Erste Aufgabe, in die Stadt zum Hotel kommen. Ein Taxi hätte knapp 60$ gekostet, also lieber erstmal nach Alternativen Ausschau halten. Ein Shuttelbus der eigentlich nur für fest gebuchte Fahrten gedacht ist hat mich netterweise für gute 10$ mitgenommen, da er sowieso in die Gegend musste. Leicht verdientes Geld wenn die Firma nichts von dem extra Gast weiss...
In Downtown L.A. angekommen deutet der Fahrer auf das Ritz und meint dass ich wohl sehr gut untergekommen bin. Es war dann zwar nicht ganz das Ritz, sondern nur das JW Marriott das im selben Gebäude ist und innen ähnlich nobel. An der Rezeption bekomme ich wie vereinbart einen Zimmerschlüssel damit ich die anderen nicht wecken muss, es ist ja erst kurz nach 6. Guter Plan, hätte da nicht jemand "aus Sicherheitsgründen" im besten Hotel der Stadt von innen die Tür verriegelt. Selber Schuld, dürfen sie eben nicht mehr weiterschlafen...
Dann ging es erstmal los die Stadt zu Fuß zu erkunden, unser Hotel liegt ja sehr zentral. Aber nicht weit vom Hotel weg steigt uns schon der "typische L.A. Geruch" in die Nase, der wohl von zu vielen Obdachlosen mit zu wenig Toiletten kommt. Sogar im McDonalds hat es übel gerochen und die Klientel sah nicht so aus als wollte man sich mit ihnen unterhalten. Also schnell weiter, raus aus dem Zentrum.
Next Stop: Hollywood. Ab Anfang des Walk of Fame bis fast ans Ende. Dazwischen wird man dauernd angesprochen ob man nicht völlig überteuerte Rundfahrten machen will in Cabiro Bussen, bei denen einfach das Dach abgeschnitten wurde. Bei einem Bus war noch nicht einmal die Schnittkante im Blech verdeckt. Ob die wissen dass das Dach eines Fahrzeugs maßgeblich an dessen Stabilität beteiligt ist?
Alles in allem war Hollywood nicht so spektakulär wie ich es mir vorgestellt habe und so gings nach wenigen Stunden wieder ins Zentrum zur Union Station. Ein wirklich sehr schöner Bahnhof mit einer Lautsprecheranlage dass man nach einer Durchsage für eine Weile taub ist. Von der City Hall hat man einen schönen Blick rund um die Stadt, und man kann sich selbst als Bürgermeister versuchen, wenn sonst niemand anwesend ist.


Ausblick auf L.A.

Ich als neuer Bürgermeister
Der zweite Tag war dann deutlich besser, es ging ins Nobelviertel Beverly Hills. Dazu mussten wir mit dem Bus einmal quer durch die ganze Stadt und wir waren froh als wir endlich aussteigen konnten. öffentliche Verkehrsmittel werden hier wohl nicht von den etwas betuchteren Leuten benutzt. Die Hälfte Alkoholiker oder auf Drogen. Angekommen sind wir in einer anderen Welt. Kein Gestank mehr, schöne Gärten, anständige Autos und keine Obdachlosen zu sehen. Auf dem Rodeo Drive sind wir dann entlang der Geschäfter aller teuren Marken geschlendert. Dort gab es dann sogar noch etwas sehr Seltenes zu sehen: Einen Bugatti Veyron in freier Wildbahn.


Bugatti Veyron