Tuzla


31.10.2022

Es geht in den Nordosten von Bosnien nach Tuzla, teils durch schöne Herbstlandschaft, teils durch nervigen Stadtverkehr. Die Zeitumstellung macht sich bemerkbar, wir kommen in der Abenddämmerung bei der neuen Wohnung an, und das obwohl es noch nicht mal 17:00 Uhr ist. Die Besitzerin spricht sogar deutsch, auch die Gerätschaften in der Wohnung sind auf deutsch beschriftet.

Hier gönnen wir uns eine bosnische Spezialität, ein gemischter Fleischteller mit Pommes und sehr leckerem Pita Brot. Dazu haben wir ein Restaurant gefunden, das vor allem von Einheimischen besucht zu werden scheint, hier wird kein Wort Englisch gesprochen und sonst sind auch nur lokale Besucher hier. Das Essen ist günstig und sehr lecker.

Danach geht es noch in eine Bar die uns von der Vermieterin empfohlen wurde und wir trinken Cocktails. Auch hier ist das Preisniveau deutlich günstiger wie in Kroatien. Einige Besucher haben kreative Halloween Outfits an, andere eher einfach mit nur einer Sturmhaube. Das hätten sogar wir hinbekommen.

Die Salzseen, angeblich die Einzigen in Europa, sind aktuell nicht sehr gut besucht und kosten scheinbar von Oktober bis April auch keinen Eintritt. Das Wasser in den kleinen Lagunen ist immer noch sehr warm, in den kleinen künstlichen Schwimmbädern mit Wasserfällen aber eiskalt. Trotzdem gehen wir uns dort abkühlen, immerhin hat es noch 28 Grad und wird die nächsten Tage vermutlich stark abkühlen.

Ein weiteres Highlight von Tuzla ist der kleine Zoo. Der Eintritt von nur 1€ pro Person ist eher eine symbolische Geste. Leider sind die Gehege oft sehr klein und kaum artgerecht, für Bosnien aber wohl einer der besseren Zoos.