Auch wenn die Insel sehr handlich und übersichtlich wirkt ist sie doch zu groß um sie zu Fuß zu erkunden, also haben wir uns entschlossen einen Tag ein Cabrio zu mieten um damit die Insel zu erkunden und die wichtigsten touristischen Attraktionen kurz anzuschneiden.

Unser schönes Auto
So haben wir wenigstens alles kurz gesehen und können besser planen was wir in der verbleibenden Zeit noch alles anstellen wollen. So geht es am Waikiki Beach entlang Richtung Diamond Head um dann der großen Straße um die Insel weiter zu folgen. Erster geplanter Stop: Schnorchelparadies Hanauma Bay. Parkplatz voll, Zufahrt gesperrt, also weiter. Kurz hinter der Hanauma Bay folgt Halona Bay. Diese Bucht ist ein starker Kontrast zu den bekannten Sandstränden und ein unglaubliches Schauspiel wenn die Wellen über meterhohe Felsen spritzen. Wieder mal laden nette Schilder ein das Naturereignis aus der Nähe zu genießen.

Einladung für bessere Aussicht

Da wollten wir runter
Die volle Schönheit der Bucht eröffnet sich erst wenn man den Abstieg gewagt und heil überstanden hat. Teilweise sehr steile und sandige Felsen haben mich ungewollt schnell nach unten gebracht, und obwohl ich noch Basti auf dem Weg nach unten mitgenommen habe, konnte ich es irgendwie einrichten dass die Kamera in meiner Hand keinen Schaden nimmt. Kosten des schnellen Abstiegs ein Loch in der Hose, zerkratzter Rücken, blutiger linker Unterarm und ein kleines Loch in der linken Hand. Das Blut ist im Meer schnell abgewaschen und endlich kann ich fotografieren.



Die Bucht von unten
Danach gings an der kurvigen Küstenstraße weiter zum ebenfalls sehr bekannten Kailua Beach. Beim ersten Versuch haben wir die Zufahrt übersehen und sind ein paar Milen weiter in eine US Airbase gefahren. Die Wachen waren erstaunlich freundlich und hilfsbereit und haben uns den Weg zum Strand erklärt. Wir durften sogar in der Base umdrehen ohne einen Ausweis zu haben.


Kailua Beach
Hier haben wir uns auch in den Sand gelegt und ein bisschen die Sonne genossen bevor es weiter nach Norden ging. Immer direkt an der Küste bringen einen zahlreiche Kurven immer weiter Richtung Turtle Bay. Immer wieder gibt es zwischendurch kleinere Strände, meist menschenleere Paradiese. Am Turtle Bay angekommen gabs leider keine Schildkröten zu sehen, also immer weiter bis die Straße aufhört. Danach gehts über die Berge ans andere Ende der Insel bis dort die Straße ebenfalls in einem einsamen Strand endet, an dem ein paar Geländewägen ihr Unwesen treiben.



Einsame Strände