Unser Weg von L.A. nach San Francisco führt uns am ersten Tag von Downtown L.A. mit unserem neuen Auto auf den legendären Pacific Coast Highway No. 1. Obwohl unsere Autokategorie im Katalog mit einem wunderschönen Dodge Charger beworben wurde, hatte die Autovermietung nur ein einziges Exemplar, das zum einen nicht verfügbar war, und zum anderen das alte Modell war. Zur Auswahl hatten wir dann noch den guten alten Ford Crown Victoria, das standard Polizeiauto und Taxi in den USA, oder einen Ford Taurus. Letzterer war deutlich schöner und besser ausgestattet, also gings damit weiter. Doch nicht so schnell, denn die Autovermietung hat sich auch beim Verleih selbst nicht sonderlich mit Ruhm bekleckert: Zum Abholen von unserem Auto sind nur 2 von uns gefahren, mit Führerscheinen und Pässen von allen vieren, da wir ja alle als Fahrer eingetragen werden mussten. Die Mitarbeiter weigerten sich allerdings die anderen beiden einzutragen, da man angeblich persönlich etwas unterschreiben muss. Also erst noch einmal zu der Autovermietung damit alle Fahrer eingetragen werden können. Unterschreiben mussten wir nichts mehr, auch auf Nachfrage gab es für zusätzliche Fahrer nichts zu unterschreiben. Diese Autovermietung werden wir das nächste mal wohl eher meiden...

Unser zweites Auto
Danach ging es nur ein paar Meilen weiter nach Venice Beach, wo wir unsere erste Strandpause eingelegt haben. Von den zahlreichen Straßenkünstlern die unser Reiseführer versprochen hat, war wenig zu sehen, dafür war der Strand angenehm leer, was vermutlich an den niedrigen Wassertemperaturen lag.

Venice Beach
Wiederum nur wenige Meilen weiter gings zum bekannten Santa Monica Pier, dem Ende der wohl berühmtesten Straße der ganzen USA, dem Traum aller Biker, der Mutter aller Straßen, der Route 66, auf der wir später auch noch ein paar Meilen fahren werden. Auf dem Pier befindet sich ein kleiner Vergnügungspark, mit einem Mini-Riesen-Rad, Achterbahn und und und. Wie erwartet alles völlig überteuert, aber trotzdem einen Besuch wert.

Santa Monica Pier
Der Tag nähert sich langsam dem Ende, so kommen wir auf die Idee doch einfach auf gut Glück in den Hotels hier nach dem Preis zu fragen, doch schnell wird klar dass die Hotels hier nicht ganz unsere Preisklasse sind. Also geht es weiter Richtung Malibu, immer zwischen schönen Stränden zur Linken, und sehr sehenswerter Landschaft zur Rechten. Malibu als eine der teuersten Gegenden der USA stellt sich ebenfalls als nicht bezahlbar heraus, sogar ein einfaches Motel abseits von Malibu kostet so viel wie sonst ein gutes Hotel. Die Sonne steht schon tief und wir sind versucht das Zimmer zu nehmen. Aber das Motel sieht sehr leer aus, wir beschließen noch bis in die nächste Ortschaft zu fahren, schlechter wird es schon nicht werden.

Die Gegend um Malibu
So kommen wir abends in einen kleinen Ort names Oxnard, in dem wir ein schönes Motel für nur 77$ für ein 4 Personen Zimmer finden, und Internet am Zimmer ist auch inklusive. Ein guter Anfang unseres Roadtrips.